Betten, Matratzen, Bettwäsche und erstklassige Beratung

Matratzenkauf – darauf sollten Sie achten

Um es vorwegzunehmen: Die beste Matratze für alle gibt es nicht. Es gibt aber eine Reihe von Matratzen, welche aufgrund ihrer Verarbeitung und Gebrauchseigenschaften bei der Matratzenwahl mit in Betracht gezogen werden sollten und eine Empfehlung verdienen.

Die persönlichen Anforderungen sind sehr individuell. Berücksichtigen Sie beim Matratzenkauf folgende Faktoren:

Bevorzugte Schlafposition, Körpergröße, Körpergewicht, Körperbau (Ausprägung Schulter, Becken, Taille), Druckempfinden, Wärmebedarf, Schwitzverhalten, Allergien und Materialverträglichkeiten, Krankheiten wie Herz-Kreislauf, Entzündungen, Magen- oder Rückenerkrankungen wie z.B. Skoliose (siehe auch unter „individuelle Schlafberatung„).

Matratzenkauf ist Vertrauenssache

Seine persönlichen Anforderungen zu kennen, reicht nicht aus. Die richtige Auswahl aus einer schier unübersehbaren Produktpalette muss einem Profi überlassen werden. Dann spätestens bei der Liegeprobe auf der fünften Matratze wissen Sie nicht mehr, wie sich die erste angefühlt hat. Und das Liegegefühl beim Matratzenkauf kann trügen. Ist die alte Matratze zu hart, kann eine u weiche Matratze sich schön druckentlastend anfühlen, aber nicht die richtige Stützung bieten. Hier erlebt man den Wechsel in das gegenteilige Extrem.

Die richtige Festigkeit

Hierbei spielt das Körpergewicht eine Rolle, aber immer im Zusammenhang mit der Körpergröße. Wer z.B. 76 kg wiegt und 170 cm groß ist, sollte mit einer mittleren Festigkeit (H2, Medium) klarkommen. Ist diese Person dann irgendwann 90 kg schwer, benötigt sie vermutlich einen festen Härtegrad. Bei einem Körpergewicht von 90 kg und einer Körpergröße von 190 cm verteilt sich das Gewicht auf eine größere Fläche. Daher kann der mittlere Härtegrad ausreichen. Schwierig ist der Vergleich der unterschiedlichen Matratzen bezüglich der Festigkeit, da es keine Härte-Norm gibt. Die Bauart, die Kern- und Polstermaterialien und auch der Bezug bestimmen die Festigkeit. Je dicker die Feinpolsterung aus Faser oder Schurwolle ist, desto softer wirkt die Matratze. Häufig wird die Versteppung auch durch einen zusätzlichen Schaum-oder Latex-Topper ersetzt. Fazit: die Härtegrad-Angabe an der Matratze gibt keinen Aufschluss über die eigentliche Festigkeit der Matratze. Sie dient lediglich dazu, die unterschiedlichen Festigkeiten eines Modells zu unterscheiden.

Druckentlastende Materialien sorgen für entspannten Schlaf

Die richtige Druckentlastung

Eine zu feste Schlafunterlage stört nicht nur den Schlaf, sondern auch die Durchblutung. Das Einschlafen von Gliedmaßen ist ein Indiz hierfür. Bei Seitenschläfern müssen die Schulter und das Becken ausreichend entlastet werden. Diabetiker sollten besonders auf die Lagerung ihrer Füße und Fersen achten. Liegen wie auf Wolken – das versprechen deshalb einige Lieferanten.

Die richtige Stützung

Die Hersteller werben oft mit vielen Liegezonen. Doch entscheidend ist nicht die Anzahl der Zonen, sondern die Stützung der verschiedenen Körperbereiche. In der Rückenlage muss die natürliche S-Form der Wirbelsäule erhalten bleiben, die Matratze muss sich dem Rücken und im Lordosebereich besonders gut anpassen. Passt die Hand bei der Liegeprobe unter die Lordose, so ist die Matratze definitiv zu hart. Schlafen Sie bevorzugt auf der Seite, müssen Schulter und Becken einsinken können, die Wirbelsäule muss geradlinig verlaufen. Ein Abtasten der Wirbelsäule zur Kontrolle der ergonomischen Lagerung ist sinnvoll. Zusätzlich ist auf die Becken-Haltung zu achten. Kippt das Becken z.B. nach vorne, so verdreht die Wirbelsäule im Bereich der Lendenwirbel. Hier hilft die Erfahrung des Fachberaters. Allerdings kann auch die beste Matratze Ihre Halswirbelsäule nicht stützen, so dass ein auf die Schlafunterlage abgestimmtes Nackenstützkissen erforderlich ist.

Die richtige Größe

Beachten Sie, dass Sie auch im Schlaf Platz benötigen, um sich leicht und ungehindert drehen zu können. Ist das Bett zu klein, kann es zu einer gekauerten Haltung führen, welche die notwendige Entspannung von Muskulatur und Bandscheiben nachhaltig stört. Die Matratze sollte 20 cm länger als die Körpergröße des Schläfers sein. Ideal ist eine Matratzenbreite von 90 bis 100 cm je Schläfer. Besonderen Komfort bezüglich der Schlafmotorik bietet jedoch die Breite 120 cm. Einteilige Matratzen mit einer Breite von 140 cm bis zu 200 cm sollten je Schläfer einen individuellen Kern besitzen.

Der richtige Matratzentyp

Ob Federkern, metallfreie Federung, Kaltschaum, viscoelastischer Schaum, Latex oder Wasserbett – es ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Jeder Kern, jede Unterfederung und jedes verarbeitete Material verändern die Liegeeigenschaften und das Schlafklima. Seien Sie sich im Klaren darüber, was Sie von Ihrem Schlafplatz erwarten.

Die richtige Bezugsausstattung

Seit vielen Jahren gehört der abnehmbare und waschbare Matratzen-Bezug zur Standardausstattung, häufig versehen mit einem trennbaren Ringsum-Reißverschluss. Dieses erleichtert das Waschen und wieder Aufziehen der Bezüge.

Ein trockenes Schlafklima sichern

Wer nachts schwitzt, schläft unruhiger und weniger tief. Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie beispielsweise eine Erkrankung, Nebenwirkungen von Medikamenten oder hormonelle Umstellungen. Während des Klimakteriums können Hitzeschübe für schlaflose Nächte sorgen. Hier hilft eine individuell abgestimmte Bettausstattung durch atmungsaktive Materialien, die für ein ausgeglichenes Schlafhöhlen-Klima sorgen. Da die Haut unser größtes und ein sehr sensibles Organ ist, sollte ein trockenes Bettklima erreicht werden. Je nach Schläftertyp können Sie wählen zwischen Naturmaterialien, hochentwickelten Zudecken und Unterbetten mit Klimazonen oder dem in der Sportkleidung bewährten Outlast-Material. Bedenken Sie, dass es sich hierbei immer um ein Zusammenspiel des Schlafystems, der Zudecke, Ihrer Nachtwäsche und der Raumtemperatur handelt.

Ergonomische Aspekte berücksichtigen

Eine orthopädische Matratze gibt es nicht und sie gehört bei Wettbewerbsverbänden sogar zu den abmahnfähigen Begriffen. Eine gute Matratze, ein ergonomisches Schlafsystem oder ein Wasserbett sollte sich der jeweiligen Liegeposition und der individuellen Körperform des Schläfers anpassen. Druckbereiche, die zur Einschränkung der Durchblutung führen, dürfen nicht auftreten, der Schläfer soll gleichmäßig gelagert und gestützt werden. Der häufigste Kaufgrund für eine neue Matratze sind Rücken- und Nackenschmerzen. Treten diese Beschwerden in der Nacht oder beim Aufstehen auf und sind am Tage verschwunden, könnte dieses tatsächlich auf eine falsche Lagerung während der Nacht hindeuten. Eine durchgelegene oder zu feste Matratze bietet sicherlich keine gesunde Erholungs- und Regenerations-Basis. Allerdings spielen häufig auch Faktoren wie falsche Körperhaltung tagsüber, mangelnde Bewegung, Erkrankungen oder altersbedingte Beschwerden und in einem nicht unerheblichen Maße sogar Stress eine Rolle (siehe auch unter „Schlafschule„).

Das Budget

Ein leidiges Thema. Selbst wenn man sich das Beste für seine Gesundheit gönnen möchte, so ist vielleicht doch nur ein bestimmter Betrag für die Neuanschaffung verfügbar. Wie bei allen Anschaffungen sollten Sie deshalb auch in diesem Bereich die Nutzungsdauer berücksichtigen. Eine günstige Bettausstattung ist mit weniger Material hergestellt worden und zeigt daher auch früher Ermüdungserscheinungen. Wenn Sie eine hochwertige Ausstattung auf die Dauer von 10 Jahren berechnen, relativieren sich die Anschaffungskosten wieder. Die Grundfunktionen der körpergerechten Lagerung sollten Sie sich gönnen. Mit den Zusatzfunktionen, also den komfortablen Einstellungsmöglichkeiten von Oberkörper oder Beinhochlagerung bis hin zu Massageeinheiten und Infrarot-Fernbedienung für weitere Geräte in Ihrem Schlafumfeld können Sie je nach Investitionsmöglichkeit spielen. Auch die Bestellung der Artikel im Internet birgt Gefahren: Führen Sie sich hier zum Vergleich den Schuhkauf vor Augen. Ein Schuh muss zu Ihnen passen, wenn Sie ihn gerne tragen und sich darin wohl fühlen wollen. Wie viel mehr trifft das auf Ihren ganzen Körper zu!

Der richtige Service

Berücksichtigen Sie beim Matratzenkauf auch weitere Faktoren über den Kaufpreis hinaus: Kompetente Beratung, eine gute Sortimentsbreite mit unterschiedlichen Produkten, bei verschiedenen Indikationen, Zufriedenheits-Garantie, Betreuungsservice zu Hause und Lieferservice mit Montage sind Punkte, die ebenfalls eine Rolle spielen sollten. 

www.schlafkampagne.de

 

 

 

Partnerschaft

Wir sind Partner der Nachtmanufaktur. Einem Zusammenschluss ausgewählter Bettenfachgeschäfte.

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Kundenstimmen

Rundum zufrieden und begeistert!

Bei Möller Schlafkultur haben wir erst erfahren, wie wichtig es für wirklich erholsamen Schlaf ist, dass ein Schlafsystem an den Körper angepasst wir. Wir sind rundherum zufrieden und vom Service begeistert!

Familie Grösch, 36129 Gersfeld

 

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TÜV-Zertifizierung für Möller SchlafkulturIsabell Fehrmann hat vor kurzem auf der renommierten „Swiss Bedding Academy“ die Ausbildung zum „Qualitätsberater TÜV " erfolgreich abgeschlossen. Das bedeutet für Sie garantierte Qualität bei unserer Verkaufsberatung und unseren Produkten.

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